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Immer mehr Menschen und gerade auch vermehrt Unternehmer erkennen, dass es häufig effizienter und auch wirtschaftlicher ist, die eigenen Konflikte selbst zu lösen, anstatt die Verantwortung dafür aus den Händen zu geben und staatlichen Gerichten oder Schiedsgerichten zu überlassen.

Eine professionelle Beratung und Unterstützung zahlt sich dabei aber insbesondere bei der Lösung komplexer Fragestellungen aus.

Die Mediation

-- ist ein flexibles, aber klar strukturiertes außergerichtliches Verfahren.
-- ist in den allermeisten Fällen deutlich kostengünstiger als eine gerichtliche Auseinandersetzung.
-- ist regelmäßig viel schneller als ein Gerichtsverfahren.
-- ermöglicht die Entwicklung einer maßgeschneiderten Lösung.
-- lässt bis zum Schluss die Fäden in Ihrer Hand.


Eine Konfliktbearbeitung mit Mediation oder Moderation verschafft Ihnen ein professionelles, effizientes und wirtschaftlich vernünftiges Umfeld, das Sie weiterbringt. Sie eröffnen sich die Möglichkeit der Entwicklung individueller, fokussierter Lösungen, von denen Sie richtig profitieren können.

Suaviter in modo - fortiter in re!

Nicht selten, so meine Erfahrung, verbinden Menschen, die zum ersten Mal mit dem Verfahren der Mediation vertraut gemacht werden, mit dem Begriff spontan Gedanken an "Hokuspokus mit Räucherstäbchen", "Flowerpower" oder "Beep beep beep ich hab Dich lieb".

Damit jedoch hat die Wirtschaftsmediation rein gar nichts zu tun.

Die Mediation ist ein modern und sehr effizient strukturiertes Konfliktlösungsverfahren außerhalb der Gerichte.

Worüber gesprochen und verhandelt wird - oder eben nicht - bestimmen allein die Beteiligten selbst. Und nur die Beteiligten entscheiden darüber, ob am Ende eine Einigung zustande kommt (was statistisch betracht fast immer der Fall ist) und wenn ja, welchen Inhalt diese Einigung haben soll.

Für die Wirtschaftsmediation gilt daher: Mediation heisst vernünftig und (eigen-) verantwortlich handeln, statt nur zu reden und das Handeln anderen zu überlassen.

Ein neutraler Dritter ohne Entscheidungs- oder Schlichtungsbefugnis in der Sache, "Mediator" genannt, achtet darauf, dass die Atmoshäre bei aller Härte sachlich und konstruktiv bleibt - getreu dem Motto des Jesuitengenerals Claudio Acquaviva: Suaviter in modo, fortiter in re -- mild in der Vorgehensweise, aber hart in der Sache.

Er überwacht die Einhaltung der von den Beteiligten vereinbarten "Spielregeln" und die Berücksichtigung der Verfahrensstruktur, unterstützt die Medianten bei der Aufarbeitung der vereinbarten Themen und bei der Lösungsfindung und gießt die gefundene Einigung auf Wunsch der Beteiligten abschliessend in eine rechtsbeständige vertragliche Vereinbarung.

Wirtschaftsmediation kann erfolgreich eingesetzt werden für eine Konfliktlösung

innerhalb von Unternehmen

(z.B. bei Konflikten innerhalb der Führungsebene, zwischen Mitarbeitern, zwischen Abteilungen, zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, zwischen Führung und Betriebsrat, bei Mobbingfällen)

zwischen Unternehmen
(z.B. bei Problemen mit Kunden, Lieferanten, Partnerbetrieben, bei komplexen Verhandlungen)

in Familienunternehmen
(z.B. bei Einflüssen familiärer Konflikteauf das Unternehmen, bei Unternehmensnachfolgeregelungen und deren Folgekonflikten)